Erfindungen, das High Tech der Antike

Batterien und Papyrus

 

Wo sich die erste große Zivilisation der Welt entwickelte

Die wohlhabenden alten Ägypter lebten im Einklang mit der göttlich verehrten Natur, wobei Tiere wie das Flusspferd, der Löwe oder der Ibisvogel heilige Wesen waren.

Der lebenspendende Fluss

Die alten Ägypter wussten die segensreiche Mischung aus dem sedimentreichen Wasser des Blauen Nils und den vielen Nährstoffen des Weißen Nils - beide Ströme vereinigen sich bei Khartum - zu schätzen und zu kultivieren. Der Rhythmus vom Steigen und Fallen des Nilwassers bestimmte damals das landwirtschaftliche Jahr.

Die alljährliche Nilflut, auch Nilschwelle genannt, begann im Juni und erreichte Mitte September, Anfang Oktober ihren Höchststand. Der fruchtbare Nilschlamm bescherte den alten Ägyptern ein Leben in Wohlstand, der die Basis ihrer hoch entwickelten Kultur war. Bevor Klimaschwankungen einschneidende Veränderungen verursachten, war Ägypten nicht nur für Menschen, sondern auch für wilde Tiere ein Paradies.

Heilige Tiere

Neben der überreichen Natur wurden Tiere als Gottheiten verehrt. So war das weibliche Nilpferd die Göttin des Kindersegens, während das männliche Hippo als Gott des Chaos gesehen wurde. Die Giraffe stand für den Gott der Vorsehung, während der Löwe schon damals im Rang des Königs der Tiere stand. Als besonders heilig galt der Ibisvogel, er wurde als Gott der Klugheit und des Wissens gepriesen.

Die alten Ägypter hatten ein ausgeprägtes Naheverhältnis zu ihren Kühen, was zahlreiche Kunstschätze bezeugen. Das Volk der Nuer, die als Nomaden zwischen dem Hochland Äthiopiens und dem Lake Victoria hin- und herziehen, leben heute noch wie ihre vorchristlichen Vorfahren. Im alten Ägypten wurden Menschen als Rinder des Sonnengottes gesehen, die Kuhgöttin Hathor war die symbolische Mutter des Pharao. Die Griechen verwandelten später diese Göttin in Aphrodite, bei den Römern verwandelte sie sich in Venus.

Für Ordnung am Himmel sorgte die göttliche Nut, während Geb zu ebener Erde das Niltal zu beschützen hatte. Über allen Gottheiten stand jedoch die Sonne, die als Quelle des Lebens sowohl für die Götter als auch für die Menschen angebetet wurde. Die alten Ägypter beteten aber nicht die Götter selbst an, sondern deren Energie und deren Macht. Vor der Kamera erläutert ein ägyptischer Pope: "Sie entdeckten die Kraft der Sonne und des Wassers des Nils. Daher verehrten sie den Fluss und die Sonne." Jeder Sonnenuntergang galt den Ägyptern als Wiederholung des ursprünglichen Schöpfungsaktes, wenn sich alles vor der Sonne verbeugt, um dem Himmel zuzustreben.
 

Papyrus wuchs im fruchtbaren Nilschlamm in großem Ausmaß 

Der Papyrus, der dank des fruchtbaren Nilschlamms im alten Ägypten in überreichem Ausmaße wuchs, ermöglichte den alten Ägyptern eine revolutionäre Erfindung: Sie waren die ersten, die Papier herstellen konnten. Sie entwickelten darauf nicht nur ihre eigene Schrift, sondern verewigten so auch ihren ganz spezifischen Humor: Im alten Ägypten gab es die aller ersten Comicstrips. Die Zunft der Schreiber arbeitete sich rasch an die Spitze der Höflinge, die den Pharao umgaben. Wer schreiben konnte, besorgte dem Staatsoberhaupt das wichtigste Machtmittel überhaupt - Information.

Symbolisierten die Tiere den Ägyptern in ihrer Anfangszeit das vielfältige Wesen der Natur, so repräsentierten sie bei der Entwicklung der Schrift ganz spezifische Begriffe oder auch einzelne Buchstaben. Immer präsent: die Hörner der heiligen Kühe. Das Volk der Nuer, das seit mehreren tausend Jahren im Hochland Äthiopiens seinem Nomadenleben nachgeht, scheint weitgehend immun gegenüber den Einflüssen unserer modernen Zeit zu sein. Ihre Riten und Bräuche, die sie hingebungsvoll pflegen, lassen erahnen, wie das tägliche Leben der alten Ägypter ausgesehen haben mag. Ein Leben, das im bestmöglichen Einklang mit der Natur und deren Geschöpfen stand.
 

Trotzdem schlug auch den alten Ägyptern mit ihrem Glauben an die Sonne als absolute Gottheit die Stunde. Immer wieder fielen Invasoren über das gesegnete Tal des Nils herein, wobei die Römer am brutalsten vorgingen. Sahen die Ägypter in der Natur göttliche Kraft, so gingen die Römer daran, die Natur zu versklaven. Im vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung begann das Christentum entlang des Nils Einzug zu halten. Seit damals ist es Äthiopien, wo es eine besonders starke Affinität zum christlichen Glauben gibt. Aber auch in Ägypten konnte sich der Glaube an einen Gott durchsetzen. In Ägypten fand das Christentum vor allem in klösterlichen Bruderschaften die stärksten Befürworter. Es waren nun nicht mehr altägyptische Priester, sondern katholische Mönche, die nicht müde wurden, die Harmonie zwischen Menschen und Natur anzustreben und hervorzuheben.

Der Islam fand in Ägypten eine noch stärker verankerte Heimstatt, heute leben dort mehr als 50 Millionen Moslems, während sich die Zahl der Christen auf rund sieben Millionen beläuft. Und wie die christlichen Mönche schreibt auch der Koran seinen Gläubigen einen respektvollen Umgang mit der Natur vor. Das Erbe der alten Ägypter lebt - zumindest bruchstückhaft - weiter.

Unsere heutigen Möglichkeiten, dank der Technik, stellen allerdings vieles in Frage. Einiges ist beweisbar und ändert dadurch die überlieferte Geschichte.
 

Schade Das die Ägyptologen der alten Schule vor diesen Beweisen die Augen verschließen und alles mit dem Wort: "Unsinn!"abhandeln.

Wie z.B. haben damals die Ägypter im Pyramideninnenbau gearbeitet? Durch die Dunkelheit waren sie auf Licht angewiesen. Hätten sie Fackeln benutzt würde man Russreste vorfinden, zumal das schädlich für die Wandmalereien gewesen wäre. Vergessen darf man auch nicht das in den tiefgelegenen Kammern durch die Fackeln der Sauerstoff schnell aufgebraucht wurde und somit Erstickungsgefahr bestand. Noch eine Möglichkeit wären Spiegel gewesen, die allerdings ständig den Verlauf der Sonne hätten folgen müssen. Somit musste es eine andere Lösung gegeben haben.
 

Wie abwegig ist der Gedanke, dass die alten Ägypter ein ähnliches elektrisches Licht verwendeten, wie die ägyptische Altertümerverwaltung heute?

Bereits im 6. Jahrhundert v.u.Z. entdeckten die Griechen die elektronische Eigenheit des Bernsteins. Wenn man an ihm rieb, zog er leichte Körper an. Darum wurde der Bernstein schon vor 2500 Jahren von den Griechen >Elektron< getauft. Doch es dauerte nochmal bis 1729, als der Brite Stephan Gray die elektrische Leitfähigkeit entdeckte, wonach 150 Jahre später der Amerikaner Thomas Edison die erste voll funktionierende Glühlampe entwickelte. Doch Artefakte, die Tausende Jahre vor dem schon Erwähnten liegen, bescheinigen uns eine wesentlich ältere Geschichte der Elektrizität!

Die Parther, ein Indoeuropäisches Reitervolk, ließen sich etwa um 250 v.u.Z. am Ostufer des Kaspischen Meeres nieder. Sie gründeten ein großes Reich, das fast fünfhundert Jahre lang bestand. Etwa 110 Jahre nach ihrer Ankunft eroberten sie dann auch Mesopotamien, das Zweistromland zwischen Euprat und Tigris. Lange vor ihnen hatten dort schon die Sumerer, Assyrer und Babylonier bedeutende Hochkulturen entwickelt.

Bei Ausgrabungen in einer parthischen Siedlung in der Nähe von Bagdad (Irak) entdeckte der Archäologe Wilhelm König 1936 eine 18 Zentimeter hohe Terrakottervase mit einem etwas kürzeren Kupferzylinder und einen oxidierten Eisenstab, mit Resten von Bitumen und Blei daran. Man sollte es nicht für möglich halten, doch es waren tatsächlich antike Batterien unserer Ahnen! Die Batterienfunde wurden in jüngerer Zeit schon mehrmals nachgebaut. Man nahm dünnes Kupferblech und formte einen etwa 12 Zentimeter hohen und 2 Zentimeter im Durchmesser liegenden Zylinder. Mit einer Blei-Zinnlegierung wurde die Batterie dann verlötet.

Die Wissenschaftler vermuteten, dass die Batterien der Parther zum Vergolden von Edelmetallen verwendet wurden. Das ist in späteren Experimenten auch wirklich nachgewiesen worden. 1981 wurde im Beisein von Fachleuten aus der Stromquelle der antiken Batterie (der nachgebauten) innerhalb von nur drei Stunden eine kleine Silberfigur tatsächlich vergoldet. In vielen Museen gibt es parthische Goldschmuckstücke, und fast alle gelten als aus reinem Gold. Im Hildesheimer Museum entdeckte man jedoch, dass eine Osirisfigur eigenartigerweise wirklich aus vergoldetem Silber ist, so dass man sie abwerten musste. An einer Untersuchung von anderem, viel älterem Goldschmuck sind die meisten Museen leider nicht interessiert, um einer weiteren Abwertung der Gegenstände entgegenzutreten.

Die Spannung der nachgebauten Batterien betrug immerhin 1,5 bis 2 Volt! Wir müssen hierbei jedoch berücksichtigen, dass die Parther die Batterien lediglich von den Originalen der Sumerer kopierten, und nicht annähernd über deren Leistung verfügten. Doch wenn nicht alles täuscht, haben bereits vor rund 6500 Jahren auch in Ägypten die ersten Batterien und elektrischen Beleuchtungssysteme existiert, die in Form von Wandreliefs oder auf Papyrus die trockene, lebensbedrohende Wüste überstanden haben und uns das Vorhandensein von prähistorischen Glühbirnen bescheinigen. Einer dieser Gegenstände, der auf eine vergessene Technologie rückschließen lässt, ist der sogenannte Djed- oder Ded-Pfeiler..

 

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